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Herbst lass nach: So fahrt ihr sicher durch die bunte Jahreszeit

Manche lieben ihn, andere können auf ihn verzichten: den Herbst. Die Temperaturen werden langsam kühler, es regnet öfter und abends wird es schneller dunkel. Dann habt ihr zwar mehr Zeit für Netflix-Serien, aber auch ein paar Herausforderungen beim Autofahren. Wir möchten euch heute ein paar Tipps für die Straße mitgeben, damit der Herbst euch nicht zu bunt wird.

Vorab aber schon mal ein Video von ein paar Fahranfängern, die durch den Herbst cruisen:

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Blätter hoch, sonst rutschts!

Blätter und verschleppte Ackererde von Bauern, die ihre Felder ernten, sorgen im Herbst für verschmutzte Straßen und können echte Rutschpartien auslösen. Das macht den Bremsweg deutlich länger. Außerdem verstecken sich unter der Blätterdecke oft Schlaglöcher, Steine und andere Hindernisse. Fahrt also vorsichtig und passt eure Geschwindigkeit der Straßensituation an.

Außerdem ist es wichtig, dass ihr Blätter aus dem Belüftungsschacht der Frontscheibe entfernt. Warum? Die frechen Gefährten können nämlich im Wasserkasten landen und die Wasserabläufe verstopfen. Wenn es ganz wild wird, saugt das Innenraumgebläse sogar Wasser an, was für beschlagene Scheiben und feuchte Füße sorgen kann. Also, tut eurem Auto einen Gefallen und entfernt bitte regelmäßig die Blätter von der Karosserie.

Vom Regen ins Aquaplaning

Wenn es nach einer längeren Trockenphase (stark) regnet, droht nicht nur Aquaplaning, sondern auch ein Schmierfilm auf den Straßen. Dann heißt es: Runter vom Gas! Achtet außerdem auf eure Scheibenwischer. Sind diese rissig oder verschlissen, tauscht die Gummis aus. Und bei Verschmutzung einfach mal die Gummilippen mit Spülmittel reinigen. Eure Scheibenwischer freuen sich auf jeden Fall über die kleine Schönheitskur. Und ihr über die Extra-Sicherheit.

Nebel, oh, Nebel!

Bei Nebel gilt es die Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen anzupassen. Dabei sind Zusatzleuchten eure Kumpels, also definitiv einschalten. Kleiner Tipp: Wenn ihr die Nebelschlussleuchte an macht, obwohl die Sichtweite mehr als 50 Meter beträgt, riskiert ihr ein Verwarnungsgeld (ca. 20 Euro). Gefährdet ihr damit andere Verkehrsteilnehmer oder es geschieht sogar ein Unfall, sind bis zu 30 Euro oder mehr fällig. Schont also euer Budget und schaltet die Nebelschlussleuchte nur ein, wenn es wirklich sinnvoll und nötig ist z. B. am Ende eines Staus zur Vorwarnung der nachfolgenden Autofahrer.

Parken unter Bäumen? Bei Sturm keine gute Idee!

Wenn es stark stürmt, fallen gerne mal Bäume um, Gegenstände fliegen umher und der ein oder andere Dachziegel macht sich locker vom Hocker. Deswegen unser Rat: Parkt bitte nicht unter Bäumen. So könnt ihr schon einmal vorbeugen, dass etwas auf euer Auto kracht. Passiert doch mal ein Schaden, übernimmt meist die Teilkasko-Versicherung. Voraussetzung dafür ist aber eine Windgeschwindigkeit von Stärke acht (über 63 km pro Stunde).

Wenn euch mal eine Sturmböe erfasst, bewahrt Ruhe und rudert nicht mit dem Lenkrad hin und her. Einfach langsamer weiterfahren und die Lenkung gerade halten.

Noch ein Hinweis: Im Herbst kann es auch mal frostig werden. Schließlich wartet der Winter bereits um die Ecke. Seid darauf vorbereitet und zieht Winterreifen auf, sobald die Temperaturen sinken. Richtet euch dabei einfach nach der Faustregel „von O bis O“ (von Oktober bis Ostern) sind Winterreifen angesagt. Dann kann nix schiefgehen.

Jetzt wird´ s wild!

Ja, Rehe, Hirsche und Wildschweine sind putzig, aber auch gefährlich, denn sie können zu Wildunfällen führen. Besonders in der Dämmerung und in der Nacht solltet ihr deswegen beim Autofahren aufmerksam sein und besonders aufpassen. Tauchen am Straßenrand ein paar „leuchtende und sich bewegende Augen auf“, fahrt langsamer, blendet das Fernlicht ab und hupt.

Wenn ihr nicht mehr abbremsen könnt, bitte auf keinen Fall abrupt stoppen und das Lenkrad herumreißen, sonst steigt die Gefahr, dass ihr auf die Gegenfahrbahn gelangt. Hat es doch gerumst, solltet ihr die Unfallstelle sichern, dann (mögliche) Verletzte versorgen und danach den Notruf wählen. Wichtig ist, dass ihr den Wildunfall bei der Polizei und dem örtlichen Jäger/Förster meldet. Fahrt ihr einfach weiter und lasst das Tier auf der Straße liegen, verstößt ihr gegen das Tierschutzgesetz und macht euch strafbar. Bitte das Wildtier auch nicht mit nach Hause nehmen, sonst macht ihr euch sogar der Wilderei schuldig.

So, mit diesen Infos in der Tasche, solltet ihr gesund und munter mit euren Flitzern durch den Herbst kommen. Schreibt uns gern ein paar Kommentare zu euren verrücktesten Erlebnissen im Herbst. Ist euch schon mal ein Org vors Auto gelaufen? Oder hat es schon mal Frösche geregnet? 😉

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