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Weg zur Ausbildung von Florian

Kein Plan nach dem Abi:

Abitur, und was jetzt? So lässt sich meine Situation nach meinem Abitur im letzten Sommer am besten beschreiben. Einen genauen Plan oder eine Vorstellung, was ich nach der Schule machen wollte, hatte ich nicht. Studium, FSJ, Auslandsjahr, Ausbildung oder ein Jahr jobben gehen, die Möglichkeiten heutzutage für junge Leute sind gefühlt endlos. Genau deswegen fühlen sich viele Junge Menschen wie ich vielleicht einfach erschlagen von der Masse an Möglichkeiten, die man heute nach der Schule bekommt.

Ein paar Optionen konnte ich schnell ausschließen: Ins Ausland wollte ich nicht aufgrund meiner Heimatsverbundenheit, ein Studium kam eher auch nicht infrage, da ich nach der Schule nicht direkt nochmal zur Schule gehen wollte und gar nichts machen war mir für meine Zeit auch zu schade.

 

Jobmesse als Rettung:

Aufgrund meiner Ideenlosigkeit schleifte meine Mutter mich dann zu einer Ausbildungsmesse, die Sie selbst organisierte : Der Vocatium Messe in Beuel. Zwecks mangelnder Alternativen und der Hoffnung ein paar Anreize sammeln zu können, entschied ich mich die Messe aufzusuchen. Ich betrat die Messe und schlenderte von Aussteller zu Aussteller. Mit ein paar kam ich ins Gespräch aber keines davon konnte mich restlos überzeugen. Fast schon am Ende meiner Suche angelangt bekam ich den Tipp, doch einfach mal zur IHK zu gehen. Zuerst konnte ich Sie nicht finden, da Sie etwas versteckt auf einer oberen Etage saßen, doch dann kam ich mit zwei Damen der IHK ins Gespräch. Sie erzählten mir von einem Vermittlungsprogramm für junge Menschen wie mich an kleine bis mittelständische Unternehmen, basierend auf den Wünschen und Fähigkeiten der Bewerber. Ich war sofort interessiert und gab Ihnen meine Bewerbungsunterlagen.

 

Von der Vermittlung bis zum Ausbildungsplatz:

Nach der Messe machte ich einen Beratungstermin mit der Dame der IHK, in welchem Sie meine Stärken und Interessen herausfinden wollte, um mich dann zu passenden Unternehmen vermitteln zu können. Danach durfte ich entscheiden, an welche Firmen meine Bewerbung gehen sollte, eine davon sollte die TAK werden. Die nächsten Tage vergingen und ich wartete auf eine Antwort, bis dann an einem Nachmittag mein Handy klingelte. Der Anrufer war Frau Bott von der TAK, die mich nach einem sehr netten Gespräch für ein Bewerbungsgespräch einlud. Dieses verlief dann ebenso angenehm, wie das Telefonat davor. Die Chemie stimmte einfach von Anfang an, beide Seiten konnten erste Eindrücke vom jeweils anderen gewinnen. Nach dem Gespräch ging ich sehr glücklich nach Hause und dachte mir endlich etwas gefunden zu haben. Noch am selben Tag bekam ich dann noch einen Anruf von der TAK, um mir einen Ausbildungsplatz anzubieten. Und so unterschrieb ich einen Tag später meinen Ausbildungsvertrag und startete am 01.08.2023 meine Ausbildung als Kaufmann für Büromanagement.

 

Fazit:

Bis vor drei Monate, bevor ich meine Ausbildung begann, wusste ich noch gar nicht, was ich machen wollte. Doch dann ging plötzlich alles superschnell und ehe ich mich versah hatte meine Ausbildung auch schon angefangen. Heute bin ich sehr glücklich diesen Weg eingeschlagen zu haben, da ich jeden Tag neue Dinge lerne und dabei das Privileg habe mit großartigen Menschen bei der TAK sowie dem ZDK zusammenarbeiten zu dürfen.

Mein 1. Abteilungswechsel zum ZDK hat jetzt stattgefunden und meine positiven Erfahrungen wurden nur noch einmal bestätigt. Auch hier wurde ich mit offenen Armen empfangen und fühle mich als Teil eines großen Teams.

Wenn ich Leuten einen Rat geben dürfte, die in derselben Position sind wie ich letztes Jahr nach dem Abi, würde ich einfach sagen, macht worauf Ihr Lust habt. Die Welt steht euch offen und die Vielfalt an Möglichkeiten war wahrscheinlich nie größer. Lasst euch von niemandem zu etwas drängen, worauf Ihr keine Lust habt, weil nur mit Einsatz und Leidenschaft werdet Ihr Erfolg und Spaß haben.

Ich persönlich kann nur Gutes über die Kfz-Branche sagen, also überlegt euch doch auch, ob Ihr den Schritt wagen wollt, egal ob als Auszubildender im Handwerk oder kaufmännischen Bereich oder auch als Student.

 

Ich hoffe ich konnten dem ein oder anderen etwas weiterhelfen.