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Arbeiten und Schule

Arbeiten und in die Schule gehen – wie geht das denn?

Praxis & Theorie – immer vereint

Deine Ausbildung findet an zwei Lernorten statt, daher nennt man dies auch eine duale Berufsausbildung. Du lernst

im Betrieb (Praxis)
und in der Berufsschule (Theorie)

Zusätzlich dazu gibt es auch noch die überbetrieblichen Ausbildungsstätten, in denen du sämtliche Techniken und Technologien kennen lernst und deine Fähigkeiten und Fertigkeiten noch mehr ausweiten kannst.

Die Grundlagen für deine betriebliche Ausbildung sind in der Ausbildungsordnung geregelt. Diese beinhaltet unter anderem:

  • die offizielle Bezeichnung des Ausbildungsberufes,
    z.B. Kfz-Mechatroniker Personenkraftwagentechnik
  • die Ausbildungsdauer
  • die Zielsetzung
  • eine Beschreibung des Berufsbildes
  • Regelungen zur Zwischen- und Gesellen- bzw. Abschlussprüfung
  • den Ausbildungsrahmenplan

Für den berufsbezogenen Unterricht in der Berufsschule stellt der Rahmenlehrplan die Grundlage. Dieser beinhaltet unter anderem:

  • Angaben zu dem Bildungsauftrag der Berufsschule
  • didaktische Grundsätze des Unterrichts
  • Zielsetzungen des Unterrichts
  • Inhalte, die vermittelt werden

Deine Ausbildung an der Berufsschule richtet sich immer nach landeseinheitlichen Lehrplänen. Diese sind vom Landesschulministerium erlassen worden. Diese Rahmenlehrpläne sind dafür da, dass du in einem bestimmten Zeitraum die notwendigen Inhalte beigebracht bekommst. Hierfür sorgen die sogenannten Stundentafeln. Diese sind in drei Bereiche eingeteilt:

  • den fachtheorischen, also berufsbezogenen Lernbereich
  • den allgemeinbildenden, also berufsübergreifenden Lernbereich
  • den Differenzierungsbereich, sprich den Stützunterricht

Der Unterricht erfolgt meist in Teilzeitform. Das heißt, du gehst wöchentlich jeweils an ein oder zwei Tagen in die Berufsschule. Hier lernst du dann in ca. acht Stunden täglich was du für deinen AutoBeruf brauchst. Teilweise wird auch Blockunterricht durchgeführt. Hier gehst du in ganzen Blöcken zur Berufsschule, z.B. eine ganze Woche.

Der Schulbesuch ist Pflicht!
Nach dem Schulgesetz bist du verpflichtet, die Berufsschule zu besuchen. Das heißt, dass du bis zum Abschluss der Berufsaubildung den Unterricht besuchen musst. Das sind ca. 480 Stunden jährlich, die du in der Berufsschule verbringst. Ausnahme: wenn du schon älter als 21 Jahre bist, besteht keine Verpflichtung zum Besuch der Berufsschule – ratsam ist es aber auf jeden Fall! Denn sonst fehlt dir eine wichtige Säule der Ausbildung.

#machwasmitautos

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